Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 12
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Dus Mahānisiha-Sutta. 11 Besitz jedoch ist der Dharma erreichbar. Wer hingegen durch das Streben nach dem höchsten Ziel auf sich selbst bedacht ist, wird den schönsten Erfolg haben. Viele gibt es auch, die dem Dharma mit einem heimlichen Stachel (salla), d. h. einer ungebeichteten Sünde, im Herzen folgen. Alle ihre Anstrengungen werden dadurch fruchtlos, ja das Verschweigen führt Schlimmes in großer Menge herauf. Die verschwiegene Sünde hat aber mehrere Arten und Stufen. Sie alle soll der Mönch von sich tun, sei es auch noch so schwer. Nur nach vollständiger Beichte ist die Pflege des Dharma von Erfolg gekrönt. — II. Str. 40--47: 48–53. III. Str. 54 ---61. Die auf die Beichte vorbereitenden Ilandlungen; im Ileiligtum (ceiya, ceiy'alayo) das Gebet vor den Standbildern der Jina (padimão). Ein Spruch (oijja) an die Gottheit der heiligen Lehre, im Wortlaut und in besonderer Schrift mitgeteilt (s. S. 75). Die Beichte selbst und die abschließenden Handlungen. - III. Str. 62-90. 63: Arya (s. S. 72). Str. 90 ist als 37 bezeichnet. Der Lohn wahrhafter Beichte ist das Kevala-Wissen. Diejenigen Mönche, denen es zuteil wird, heißen Kevalin mit einem Bei wort, das die Gesinnung und Gemütsverfassung schildert, im ganzen etwa vierzig Bezeichnungen (s. S. 93). - IV. Str. 91---111 (111 heißt fälschlich 31 statt 21). Ungenügende Beichte durch Verschweigen aus besonderer Absicht oder aus Unlust hat den Verbleib im Samsara zur Folge. Auch hier werden den aloyaga für die einzelnen Fälle besondere Namen gegeben. -- V. Str. 112--144 (144 als 33 bez.). Zahllose Nonnen (samanī) erreichen gleichfalls durch Beichte und Buße die Erlösung. Sie werden als samanī-krvali ähnlich wie eben die Mönche mit Beiworten versehen und ihre guten Vorsätze geschildert. --- VI. Str. 145-160 (160 als 16 bez.). 148: Arya. Bei den Nonnen wird oft nicht genügend gebeichtet. Die Folgen sind dieselben wie oben. --- VII. Str. 161-173 (173 als 17 statt 13 bez.). Körperliche Pein, die von außen kommt, erscheint manchen leichter zu ertragen als Askese und Selbstzucht. So sind sie denn nicht imstande, cine Sünde zu bekennen. Auch ein Übeltäter schweigt oft hartnäckig, selbst wenn der König sein Geständnis belohnen will. -- VIII. Str. 174---222 (222 als 49 bez.). 195: Indravajrā; 208-211: Arya. Preis der aufrichtigen Beichte und aller Mönchstugenden überhaupt.- Nach dem Kolophon die oben (S. 4) mitgeteilte Entschuldigung. 2. Kam mavivagavāgarana. 209 Sloka-Str., ein großes Mittelstück in Prosa. - I. Str. 1--28 (28 heißt fälschlich 29). Beschreibung des For Private And Personal Use Only

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