Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

View full book text
Previous | Next

Page 23
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 22 W. SCRUBRING: schwere Buße an. Wenn er alles Karman getilgt hat, wird er erlöst werden. Ein Nachwort prägt die Vorschrift der Rückgabe des Mönchsgeräts nochmals ein. -- (II.) Str. 51--78. Asada', ein Schüler Bhūikklia's, hatte ebenfalls die Absicht des Selbstmordes gehabt und war von einer Gottheit daran verhindert worden. Aus Mutwillen und ohne Grund hängt er dem Gedanken aber weiter nach. Als er dies als Sünde erkennt, setzt er sich selbst die Buße fest, ohne sich um die hergebrachten Regeln zu kümmern, und stirbt ohne vollständige Beichte. Seine Strafe ist eine Reihe von Existenzen, bis er endlich als Sohn des Brahmanen Sivayanda in Mahura das Nirvana erlangt. — (III.) Str. 79--131. Darlegungen über die Bube in kleineren Absätzen. Niemand darf glauben, daß man sich durch Buße nicht reinigte. – Bei der Kasteiung zum Zweck der Buße darf es an Energie nicht fehlen. - Die Buße tilgt das Übel wie die Sonne den Schnee oder die Finsternis. - Die Beichte ist dem Kevalin oder einem mit den vier anderen Arten des Erkennens Begabten abzulegen, dem tiefer Stehenden je in Ermangelung des Vorangehenden? Seine Weisungen sind genau zu befolgen. — Von der Steigerung, welche die Buße in bestimmten Fällen erfälırt (s. S. 84), besonders durch geschlechtliche Vergehen (vgl. S. 72). – Jede Regung des Geschlechts bindet Karman-Leid. Ein Laie kommt daher schon als solcher über die mittlere Daseinsstufe (majjhimā gai, als Gott mittleren Grades, vgl. 3 VIII) nicht hinaus, vorausgesetzt, daß er sich mit der eigenen Frau begnügt. Andernfalls geht es ihm wie der Nonne Medhamala. Diese hatte - es war zur Zeit Vasupujja's (des 12. Tirthakaras) --- sündige Gefühle für einen Laien, und er erwiderte diese. Da sie diesen kleinen (!) Bruch der Selbstzucht nicht beichtete, kam sie in die oberste Hölle. - Das seit der Geburt gewirkte Ubel vergrößert sich auf das Achtfache, wenn ein Gelübde gebrochen ist. Laien wie Mönche müssen die Vorschriften, ja selbst die Atemzüge genau beobachten. -- (IV.) Str. 132 bis 156 (156: Vainsastha). Die Unterscheidung von Gut und Schlecht lernt man nur in dem Zusammensein mit tüchtigen Mönchen, im giyattha-rihāra. ? Er wird golden (kancana-rchavi) genannt. Seine Lebenszeit ist carimass' annassa titthammi, als in der Zeit des 24. Tirthakaras ciner friheren Seric. Golden ist auch Medhamnālā (6 111). Dies erinnert an Vavahāra-S. 1. 34. Hier vertreten den Lehrer (ayariya-uvajjhāya) nacheinander ein Genosse aus derselben Mönchsgruppe. ans ciner anderen Mönchsgruppe (sambhoiya sahammiya und anna-s. 8.), irgendein Mönch sārüriya), ein Laie (sammam-bhāriya). Ist niemand aufzufinden, so richtet man seine Beichte an die Arhats und Siddhas. For Private And Personal Use Only

Loading...

Page Navigation
1 ... 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106