Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 41
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 40 W. SCHUBRING: 6. Als der Vasudeva Kanha die Dovai heimbringt, die er dem Paumanabha wieder entrissen hat, läßt zusammen mit dem Ruf seiner Muschel ein zweiter Vasudeva, Kapila, das gleiche Signal ertönen, oder: Kanha hat einen Kampf mit einem bösen König zu bestehen, eben jenem Paumaņābha: Nāyadh. 1, 16, vgl. Leumann, Beziehungen d. Jaina-Lit. S. 548. Die Stichwörter von 6 lauten im Thān. nur: Kanhassa Avarakunkū, letzteres (besser Ama) Paumanabha's Residenz. 7. Das Hari-Geschlecht entsteht in Bharatavarsa dadurch, daß ein Gott das Paar Hari und Hari aus Harivarşa dorthin versetzt, wo sie eine Königsherrschaft führen. Diese drei Personen waren vorher ein gewisser Virakuvinda, König Sumukha und des ersteren Gattin Vanamalikā, die ihm jener entrissen hatte, und die Tat des Gottes entspringt seiner Rachsucht. Die Namen haben wir nach Śatrunj. 10, 239 ff. ergänzt. Die Vorgeschichte scheint in Jinasena's Harivamsapurāņa 14 ähnlich erzählt zu werden, vgl. Rajendralala Mitra, Notices of Sanskrit Mss. 6, 85. 76. 8. Camara, ein Fürst gewisser Unterweltsgottheiten, wallfahrtet zu Mahävīra auf die Oberwelt und sucht Schutz bei ihm, als Sakka den Donnerkeil nach ihm schleudert: Viyahap. 3, 2. 9. Rşabha, seine hundert Söhne mit Ausnahme von Bharata, und dessen acht Söhne erlangen gleichzeitig die Erlösung. 10. Auch Nichtmönche erfahren Erweisung von Ehre. Dies schreibt Vinayavijaya der Epoche des Tirthakaras Suvidhi zu, wie er 6 mit Nemi, 7 mit Sitala in Verbindung bringt. Man sieht also, daß diese zehn Vorgänge nichts anderes als der Ausdruck für eine gewaltige Zeitspanne sind. In ihr hat es – so wird Goyama's Frage beantwortet --- allerdings viele gegeben, welche die heilige Lehre verachtet und verletzt haben. Noch andere Partien sind im Mittelteil enthalten, die nicht das geistige Eigentum des Textverfassers sein dürften. Gemeinsam ist ihnen eine ungewöhnliche Anwendung des Optativs. Er steht als erzählende Form des Zeitwortes, gleichgültig ob das Berichtete in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegt. Man darf darin eine hypothetische Färbung sehen, die etwa ausdrücken will: nach dem, was überliefert wird, möchte es sich so und so verhalten. Dies entspricht dem Inhalt der Darstellung. Der erste Fall liegt vor in der Erzählung von der List, deren sich die Rayanadivaga bedienen (4 II). Wie kann Sumai sich von seiner Existenz als einer der tiefststehenden Götter (paramdhammiyasura-deva) wieder hinaufringen? Er hat sich durch seine Handlungsweise das Bleiben im Samsāra bereitet. For Private And Personal Use Only

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