Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 81
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 80 W. SCHUBRING: der zu ihm zurückkehrt. Angesichts des Todes verleiht Vaira ihm aber das Mönchtum wieder (vihie uvatthiyassa sehassa jam uddāliyam vesa-ggahanam tam dauna thio). Man könnte das Wort an diesen drei Stellen auch bildlich deuten, aber in der Wendung vesa-ggahane dhoijjamane, die auch begegnet, ist es fraglos sinnfällig gebraucht. Ein allgemeiner Ausdruck für die Gegenstände zum täglichen Gebrauch des Mönches ist linga. Es ist ein Hauptzweck der Erzählung von Nandisena, zu zeigen, daß das linga (wofür in der Zusammenfassung 6, 46f. rayaharana steht) von solchen, die aus dem Verbande zu scheiden wünschen, dem Lehrer zurückzugeben ist. Die Mönche (und Nonnen), die Kuvalayappabha (5 VII) belehrt, heißen daher lingorajivi und lingina-linginiyao, letzteres allerdings eine barbarische Bildung. Genaueres erfahren wir dadurch, daß nach Str. 7, 89 die Ausrüstung sich auf 14 Stück beläuft. Diese Zahl ergibt sich in Hariprabha's Sadhudinakṛtya (Jamnagar 1909), das uns auch für mehrere Einzelheiten nützlich ist, aus der Almosenschale (patra) mit ihrem Zubehör von sechs Teilen', dem matraka, drei Kleidern (kalpa), dem Feger (rajoharana), dem Gesichtstuch (mukharasana) und der IIüftbinde der Mönche (pattaka) (Str. 76). In unserem Pacchitta-sutta wird das meiste hiervon auch einzeln erwähnt. Vom Zubehör des Almosengefäßes, das Hariprabha Str. 69 bis 74 beschreibt, kommen die Knoten oder Knüpfungsstellen des Bandes vor, an dem es getragen wird, als Teile, die sorgfältig rein zu halten sind (patta-bandhassa ganthio, chodejja, sohejja). Es selbst steht mit anderen Behältnissen zusammen in dem Ausdruck pattaga-mattaga-kamadha. Das zweite von diesen ist nach Sadh. 407 für die Regenzeit bestimmt, das dritte nach ebd. 77 ausschließlich im Besitz der Nonnen. Andere Gefäße sind die chappaiya, gleich dem chavvalga), chappa Ayar. II 1, 8, 1; Vav. 9, 40, ein Korb, die samahi, wozu samahi-mattaya Kappa-S. 1, 17* zu vergleichen ist, und das khairollaga oder khayarollaga. Von Kleidungsstücken finden der antarakappa, ein Untergewand, der rasa-kappa, ein Gewand für die Regenzeit, und der cola-paṭṭaka Erwähnung. Vom Feger ist nach Sadh. 16 der payapumchana ein Teil, weshalb die beiden Wörter gleichzeitig gebraucht werden 1 Sadh. 66. patram, atha patra-bandhaḥ, patrasthapanaka-patrakesarike, patalani, rajas-tranam ca gocchakaḥ: patra-niryogah. Dies ist die Sanskrit-Übersetzung der von Silanka Acaranga-lika 1 365 unten und danach von Jacobi SBE 22, 67 mitgeteilten Strophe, die gleich Pavay. 498 ist. For Private And Personal Use Only

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