Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 96
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org I Das Mahanisha-Sutta. Ganzen. se vi (vi Hss.) ya, Goyam', adeya-vayana-suri 'ttha, no ya sesaim und 6, 102 kerala-nanissa te (näml. pañcendiya jica) gamma, no akevali taim pasati; (in 103: te;) 104 vāvāijjai do tinni, sesaim pariyavai. Es wäre denkbar, daß hier der Pl. mask. auf ni vorläge, dessen Vorkommen Lüders (SBAW 1913, S. 994 ff.) nachgewiesen hattinni stände dem nicht entgegen, da es für alle Geschlechter gebraucht wird doch ist uns dies nicht wahrscheinlich. Der Kasus ist verfehlt in (5 V) jam janejja jahā ņam... virahejja, se nam savvahā vi vajjejja statt tam nam; 6, 14 akale n'atthi te maccu visam avi samaditum gao statt gayassa; 7, 1 jam bhaniyam asi me tumam statt tae oder tumae. Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 8. Zusammenfassung. Der Schlußabschnitt soll dazu dienen, die bisherigen Feststellungen zusammenzufassen und die Folgerungen daraus zu ziehen. An die Spitze tritt die Frage, ob und inwieweit das Mahanisiha als das Werk eines einzigen Verfassers zu gelten hat. Wie der Text uns heute vorliegt, ist dies der Fall. Aber der Verfasser hat eine Einheit erst geschaffen aus Gebilden, die zwar in der Mehrzahl sein Werk, zum Teil aber von ihm entlehnt oder benutzt sind. Die Herstellung von Übergängen (S. 34) hätte schwerlich stattgefunden, wenn es sich nicht darum handelte, zwischen zusammengesetzten Teilen die notwendigen Verbindungen zu schaffen. Sprachlich ist die besondere Herkunft am deutlichsten bei der Abhandlung über die Geschlechtlichkeit (2 VI-IX) und der Darstellung des kusila (3 I. XIII f.), die beide nicht wie das übrige' in einer allerdings nicht reinen JainaMähärastri, sondern in Ardha-Magadhi verfaßt sind. Inhaltlich sprechen für sie bei der Einlage in Kap. 5 mehrere Beobachtungen, die schon dargelegt worden sind (S. 46). Im Pacchitta-sutta (7 II) wurde eine Vernünftigkeit des Strafmaßes beobachtet (S. 83), die sich von den Übertriebenheiten fernhält, wie sie sich in anderen Textteilen zeigen, ja nach dem Abschluß dieser Ausführungen sofort wieder einsetzen. Wir möchten auch annehmen, daß der ganze Mittelteil, nicht nur der kusila-Traktat, dem Aufbau erst eingefügt worden ist. Dafür spricht außer dem Inhalt seine vom Haupt 95 For Private And Personal Use Only Mit Ausnahme der aus kanonischen Wendungen zusammengesetzten Einleitung zum

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