Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 102
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahānis ha-Sutta. 101 lief diese Ablelinung natürlich stracks zuwider, was ihnen genügte, den ganzen Text zu verwerfen. Es mag bei diesen drei Arten von Abtrünnigen einiges binzugekommen sein, was ihnen das Werk verdächtig machte. Auch die Orthodoxen mußte aber manches stutzig machen, wie wir in unseren Darlegungen gezeigt haben. Zeugen dafür sind die mangelhafte Überlieferung und die Unsicherheit, wohin das Werk im Kanon zu stellen sei. Jinaprabha Sūri's Vihimaggapavā und Paramananda's Sāmāyārivibi behandeln es als letztes der kanonischen Werke, die anderen Übersichten stellen es zu den Cheyasutta, und zwar nimmt es im Ayaravili unter ihnen die fünfte, im Sidclhāntadharmasara mit scinen angeblichen drei Fassungen die erste bis dritte, in der Jaina-Granthavali die sechste Stelle ein. Die jetzt übliche Zählung läßt es seinem Namen entsprechend dem Visiha-Sutta als zweites Cheyasutta folgen. Für uns besteht kein Zweifel, daß dem Mahanisiha nach seiner Entstehungszeit. seiner Sprache und seinem Inhalt keine kanonische Geltung zukommt. Phil.-hist. Abh. 1915. Nr. 5. For Private And Personal Use Only

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