Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 42
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahānisiha-Sutta. 41 Eine rühmliche Wiederverkörperung kann im Laufe der Existenzen wohl einmal eintreten: kittie uraväe tassa sāhejjā, jassa nam anega-poggalapariyattesu vi n'atthi caugai-samsārão vasānam ti. tahā vi samkhevao suņasu: und nun folgt unsere Erzählung. In ihr fehlt jede Bezugnahme auf Sumai. Daß er zu den Höhlenmenschen gehört, denen so übel mitgespielt wird, geht erst nachträglich aus der mit diesem Dasein beginnenden Aufzählung seiner Nachexistenzen hervor. Die Gegenstände, welche die listigen Insulaner in ihren Besitz zu bringen wissen, heißen antarandaga-goliyão. Nach dem letzten Wort zu schließen - die vorangehenden widerstreben der Deutung - sind es runde hohle Körper, die zur Fortbewegung des Einzelnen dienen. Flöße nämlich sind vielmehr im Besitz der Rayanadivaga selbst (kariya-surunda-diha-mahadduma-katthāim), und es wird gerade das Vehikel für den persönlichen Gebrauch sein, das sie reizt. Von Fahrzeugen mit Schläuchen, wie sie nach Herodot I, 194 und bis auf die Gegenwart auf dem Tigris verkehren, ist deshalb abzusehen. Aber auch das Folgende bringen wir nur mangels einer schlagenderen Erklärung bei. Kalhana's Rajatarangini lehrt uns (4, 544. 569. 575) aufgeblasene Häute als Mittel zum Übersetzen einzelner Personen kennen', am deutlichsten die letzte Stelle, wo König Jayāpida den Fluß auf dem Leichnam seines Ministers kreuzt, der ihm, unmittelbar nach dem Selbstmord; als luftgefüllte Hülle dienen will. Noch gegenwärtig ist im Tale des Satledj die durch zwei Ruder bewegte, mit Gras gefüllte Tierhaut gebräuchlich". Der Text sagt über die Anwendung der goliyão: tão gahāya camarīnam santiehim seya-puccha-välehiin yunthiūnum (folgt: je kei, zu tilgen) ubhaya-kanneeu ('nne Hss.) nibandhiūņa mahagghuttama-jacou-rayan'atthi sāgaram anupariseijā. Diese Worte sind so vieldeutig, daß wir davon absehen, sie zu übersetzen. Möglich, daß der (wiederholte) Hinweis auf die vorzügliche Knochenbeschaffenheit die Tragfähig. keit des Apparates beleuchten soll. — Was wir auf Rayanadiva » Trichter genannt haben, sind im Text rīsarp-cgūnuvisam-atthārasa-das'attha-satta-dhanu-.. panānāim gluuratta-samthāņāim vara-vaira-sila-sampudāim. Ein solcher larrt, offen wie der Mund eines gähnenden Menschen, der Höhlenleute, und dort leiden sie ihre Pein, uruhuttu-ghurutta-kharu-suņhiya-wakkam ipa pari I Wir verdanken diesen Hinweis Prof. Jacobi. Ein Exemplar aus der Samurlung Schlayintweit bewahrt das Museum für Völkerkunde in Berlin. Phil.-hist. Abh. 1914. Nr. 5. For Private And Personal Use Only

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