Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 56
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Das Mahänisiha-Sutta. je Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir einem bisher noch nicht beschriebenen, dem Kanon zugerechneten Text. Wir lesen dort: ... te ayariya. tattha ege (zu tilgen) nam'ayariyā, davrayariya, thacan ayariya, bhav'ayariya. Jambu, je bhav'ayariya te titthayara-sama. aha va tao ayariya pannatta:... Unser Gefühl spricht dafür, daß die Entlehnung auf seiten des Mahinisila ist; auch in der Form wirken die beiden Sätze als Fremdstück (s. S. 89). Anderseits steht es fest, daß die Angaculiya jünger ist als unser Text, da dessen Erzählung von Susadha ihr, wie der Hinweis Susadhu vea zeigt, bekannt ist, ja auch, wie sich aus einem umfänglichen entlehnten Mittelteil ergibt, jünger als der Ayäravihi, der seinerseits dem Mahänisiha im Alter nachsteht (vgl. Verz. II 830 unten). Also einwandfrei ist das Verhältnis beider Werke noch nicht geklärt. 55 Bei der Feststellung entlehnter Prosa in Prosa kann uns manches entgangen sein; bemerkt haben wir zwei Stellen. Die Mönche, die (5 VIII) den frommen Verrichtungen zuviel Gewicht beilegen, entfernen sich weit von der Lehre des Allwissenden: Samayasara-param sarvannu-rayanam durayarenam ujjhiyanti, tum-jaha: sacce jivu suvce pana savre bhuyu savce sattā na ajjaveyavva na pariyaceyavca na parighettarea na viraheyavca na kilameyarra na uddaveyarra, also Ayar'anga I 4 Anf.; 17, 18 ff. unserer Ausgabe. mit einigen Ungenauigkeiten. Nach zwei Zwischensätzen schließt die Anführung mit den Worten: esa dhamme dhuce susae nie samicca logam kheyannühim pareiyam (!) ti. Die Quelle wird der Samayasära genannt, während an zwei anderen Stellen der richtige Name Ayar'anga vorkommt. Ist es daher auch denkbar, daß Samayasura eine Mißbildung aus den Titeln von Ayar. 4 und 5, Sammatta und Logasara, wäre, so ist es uns doch wahrscheinlicher, daß der Verfasser wirklich einen Text dieses Namens im Auge hatte, der ja die Ayär.-Stelle enthalten haben kann. Aus ihm, den er übrigens zum Kanon rechnet, zitiert er nämlich noch ein zweites Mal, und ohne daß sich die Worte im Ayar. wiederfänden: (5 III) eram ca Samue pennuttite p) juha je kri sahu ca sahuni va caya-mittendri asamjamam anucitthejja, se nam sürejju 3. se num sarijante ca rarijante ra padicoijante cu, nam tum cayanam aramanniya alasaimane [i] ca abhiniccitthe i va na taha tli pudicajjiya icchum parunjitlanam tattha-m-o (a, "a ma p) padikkamajja, se nam, tassa resa-ggahanam riddaleja (S. 79). erum ta ayam'utla-naenum. Endlich erinnern wir uns auch an den Hinweis auf den Suminiyasara und den Samayasara von seiten eines Späteren (s. S. 5). Die Texte, die in For Private And Personal Use Only

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