Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 70
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahanisiho-Sutta. 69 die folgenden osanna usw. ganz summarisch behandelt (s. S. 5). Von den einzelnen Arten seien noch angeführt: Ia a) vihanga-nāṇī pannaviya-pasatthapasattha-payatthajala-ahijjana-kusīla; B) pasatthapasattha-parapāsanḍass' atthajāldhijjaṇa-ajjhāvana-vāyaṇae patthana-kusila; aus b die Erwerbung geheimer Kenntnisse, das Studium der Astronomie, der Anatomie (puris' itthi-lakkhanapaunjan' ajjhavana), der Erotik, der Bogenkunde, der Musik, der Taschenspielerei (kuhag'indajala-sattha), des Malens (alekkha-vijja) und des Schreibens (lipikamma [Hss. lippak.]-vijja). Es handelt sich, das ist festzuhalten, nicht um den Besitz, sondern um die Aneignung dieser Wissenszweige. So wird auch unter IIby das Anhören eines Vortrags über Musik- und Schauspieltheorie, Bogenkunde, Elefantenzähmung und Erotik untersagt. 5, 70. duddhara-bambharcaya-palan'attha ajjana cavala-cittanam satta sahassa parihāra-thāna jatth' atthi, tam gaccham. vivor ja Iss. Diese 7000 Fälle sind uns ebenso unbekannt wie die nächste Zahl und mehrere der folgenden. (3 VI) attha-lakkhana-sahassa-mandiya-jaga. Die attharasa sil' anga-sahassaim bilden die im Mahanisiha wohl am häufigsten (16mal) vorkommende Begriffzahl. Die Zahl 18000 ergibt sich für die Gliederung der gelebten Frömmigkeit auf folgende Weise. Die zehn Eigenschaften, die einen guten Mönch ausmachen (Samav. 26"), kommen mit Bezug auf die fünf einsinnigen, die zwei- bis fünfsinnigen Wesen und das Leblose, also abermals zehnfach, zur Geltung, und zwar unter Anwendung der fünf Sinne und unter Bändigung der vier Triebe Ernährung, Furcht, Geschlechtlichkeit und Besitzesfreude (Pannav. 8). Die Betätigung erfolgt durch eine der drei wirksamen Kräfte Geist, Stimme und Körper, und sie wird ausgeführt durch den Mönch selbst, in seinem Auftrag oder mit seiner Billigung, also wiederum auf drei Arten. Die genannten Zahlen haben miteinander das obige Ergebnis. Vgl. Nemicandra's Pavayanasaroddhāra, Str. 846-853, die vom Erklärer hinzugefügte Übersicht auch in der Ausgabe von Devendra Suri's Dhammarayana-payarana (Dharmaratnaprakarana, Palitana 1906), Bh. 3, 197. Am frühesten finden sich die 18000 silanga wohl gegen Ende des Padikkamana-Sutta (Verz. II 741). Später erwähnt sie auch Haribhadra in der Samaraiccakaha, S. 34, 4; 54, 3; 162, 7: 394, 18. (5 IV) sāhu-sāhunīņam sattāvīsam sahassaim thandilanam surva-damsihim pannattaim. For Private And Personal Use Only

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