Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 51
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 50 W. SCRUBRING: 479–519. Sujhas bedarf einer nochmal isteh eines neuen Vergleider 479-519. Snijhasiri's Schicksal und Erzählung von Snsadha. Schluß. 494-507. Es bedarf einer rochmaligen Ermahnung. ehe Susadha die Buße auf sich piumt. Bald aber macht er sich eines neuen Vergehens schuldig, nämlich des Genusses von ungekochtem (siyala) Wasser. An Stelle der verhängten Strafen betreibt er l'asten nach eigenem Ermessen. Endlich wird er aus dem Gaccha ausgestoßen. Die Darlegung über die Selbstzucht und die Sünden an Wasser, Fener und Keuschheit unterbleibt also, auch ist die Anordnung etwas anders und der Stoff mehr ausgesponnin. Parallelen. . In Devendra's Susadhakahā haben wir eine Ausstrahlung des Mahanisiha in das spätere Schrifttum kennen gelernt; in der Erzählung vosi Nandisena und bei mehreren anderen Gelegenheiten sahen wir einen Niederschlag vorhandenen Stoffes in den vorliegenden Text. Beide Richtungen, nach vorwärts und nach rückwärts, werden wir nun verfolgen und die übrigen Anknüpfungen und Parallelen im Mahānisiha zusammenstellen. Die Fälle, in denen es für andere Schriftsteller die Quelle ist, machen den Anfang. Die jüngsten Zeugnisse, ausgesprochene Zitate, sind literargeschichtlich oline Bedeutung. Über Jñānasāgara und Dharmasagara haben wir schon berichtet (S. 5 Anm.). Der letztere bringt mehrere Anführungen auch aus dem eigentlichen Text. Zweitens hat Ratnasekhara seinem Ācārapradipa, samv. 1516 (Bd. I, Alimadabad 1958) ein gutes Stück aus dem 3. Kapitel einverleibt; als er (Bl. 52") zur Behandlung des upādhān'ūcara übergeht, bietet sich ihm die Darstellung des urahāņu im Mahānisila als gecigneter Beleg aus dem Kanon. Daß unser Text diesem angehört, betont er mit Nachdruck. Die von ihm angeführte Stelle beginnt bald nach dem Anfang von 3 1 und reicht bis in XII hinein. Leider aber hat er so stark abgekürzt, daß u. a. IV bis X ganz weggefallen sind. Die eigentlichen Entlehnungen stehen der Zeit des Mahānisiha weit näher. Am bedeutendsten, näinlich 48 Strophen umfassend, sind diejenigen, die der Verfasser des Gacchayara vorgenommen hat. Wenn er in Str. 136 seines Werkes sagt': Mahanisthu-kuppao Vacaharao tuhéna ya sīhu-sāhuni-atthar Gacchayūrnm sumuddhiyom, 1 Vgl. Weber 16, 445: Verz. II 622 f. For Private And Personal Use Only

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