Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 53
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra 52 W. SCHUBRING: Gegenüber Tessitori halten wir die Lesung kajjam tu für richtig: Sie wissen, daß dies getan werden muß. Das ta era der Uv. kann, das bestätigt unser Text, nur als tã ena erklärt werden, auch wenn die Erklärer te eva geben. Dieselbe Erscheinung in der ersten Zeile bei gomasa aus gonasa. In der Uv. haben auch die Berliner Hss. bhāniūnam, wie dort das Register verbessert. www.kobatirth.org II = 95. agama-viu kayaim seyam kayam bhanejja āyariyā; tam taha saddahiyavvam, bhaviyavvam kuranena tahim. bhanejja Hss. 12 = 96. jo genhai guru-vayanam bhamantam bhavao pasatta-mano osaham iva pijantam, tam tassa suhávaham hoi. gio, pajja P. 13-15 101-103. Keine Abweichungen. Kesi und Paesi sind aus dem Rayapasenaiya-Sutta in Leumanns Abhandlung (Verh. d. 6. Orient.-Kongr. 3, 2, 503 ff.) bekannt. 104. dhamma-maichi aisundarehi karaṇa-gunovanichim palhayanto hiyayam sīsam coijja āyario. pilha T. 182. soūņa gaim Sukumaliyāē taha Sasaga-Bhasaga-bhaiņie tāva na visasiyavvam sey atthi dhammio jāva. 16 Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 85 Sukumālikā ist eine Königstochter in Vasantapura. Sie hat zwei Brüder, Sasaka und Bhasaka. Alle drei werden zum Mönchtum bekehrt. Der Sukumalika ist indessen ihre große Schönheit hinderlich, indem ihr die Männer in dem Grade nachstellen, daß sie ihr Nonnenkloster nicht verlassen kann und ihre beiden Brüder als Wächter bestellt werden müssen. In dem Gefühl, ihnen eine Last zu sein, und aus Betrübnis über die Verfolgungen will Sukumālikā bis zum Tode fasten. Als sie schon bewußtlos daliegt, halten die Brüder sie für tot und tragen sie weg. Ein Kaufmann aber bringt sie zum Leben zurück, und sie willfahrt seinem Drängen, seine Gattin zu werden. Nach langer Zeit betreten Sasaka und Bhasaka auf dem Almosengange ihr Haus. Es kommt zur Erkennung, und Sukumalika wird mit der Erlaubnis ihres Gatten wieder Nonne. Sie erreicht dann die Wiedergeburt in der Götterwelt. Die Moral, die unsere Strophe hieraus zieht, ist die, daß der Gläubige (dhammiya) auf der Hut sein soll, bis seine Gebeine bleichen (sey'atthi java). 90 14. dina-dikkhiyassa damagassa abhimuhi Ajjacandanā ajja n'icchai asana-gahanam: so vinao savva-ajjāņam. Aryacandana oder bloß Candana ist die erste Jüngerin Mahavira's1, und alle Welt begegnet ihr mit großer Ehrerbietung. Dessen wird einst Zeuge ein armer Schlucker (drumaka), der fremd nach Kausumbi kommt. Man erzählt ihm den Zusammenhang und die Vorgeschichte der berühmten Nonne, und er sieht sich veranlaßt, Mönch zu werden. 1 Ihr übergibt er die Devāṇanda, die er als seine Mutter anerkennt, zum Unterricht und zur Weihe als Nonne (Viyahap. 376b). For Private And Personal Use Only

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