Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 32
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahānisiha-Sutta. 31 (bis (lahin geübten) Askese aufs Spiel setze; sie aber bleibt bei dem Gesagten. Während daher der Lehrer durch den Fastentod ins Nirvana eingeht', hat sie viele weitere Existenzen durchzumachen, bis sie endlich, wie oben erzählt, sich als Führer eines Gacchas verkörpert. -- Wohl erreicht jeder, der Mönch wird, nach spätestens sieben oder acht Daseinsformen die Erlösung, jedoch nur wenn sein Leben als solcher ohne Fehltritt verlaufen ist. Für Irrtum und Verschweigen (māyā-salla), für Wasser, Feuer- und Keuschheitssünden ist eine Unzahl von Existenzen der Lohn. (VII.) Hier setzt die mit IV verlassene Erzählung wieder ein. Die Hirten frau bestimmt Sujjlasiri, mit ihr zu gehen, und versorgt ihre Familie dafür täglich mit Milch. Endlich ist die Hungersnot vorüber. Da kehrt Sujjbasiva, der Vater Sujjhasiri's, als reicher Mann zurück. Er gewahrt das schöne Mädchen, ohne es zu erkennen, und trägt ihr die Ehe an. Nachdem er der Hirtenfran voit seinem Reichtum Beweise gegeben, führt er sie heim und lebt mit ihr sehr glücklich. Doch eines Tages, als Sujjhasiri sich beim Anblick zweier Mönche ihrer Pflegemutter erinnert, erzählt sie Sujjhasiva ihre Herkunft, und diesem wird alles offenbar. Verzweifelt er. wägt er alle möglichen Todesarten; er besteigt, seine Untat öffentlich verkündend, am großen Weg, der zur Leichenstätte führt, einen Scheiterhaufen, aber das Feuer brennt nicht. Da verstoßen die Hirten die beiden aus ihrem Bereich. Nicht weit von da treffen sie auf den Mönch Jagānanda mit seiner Anhängerschaft. Bei ihm wird Sujjhasiva Mönch, er beichtet vollständig und erhält eine schwere Buße auferlegt, an (leren Ende ihm die Kovalinschaft und die Erlösung zuteil wird. (VIII.) Daß ihm dies trotz seiner unerhörten Schuld so schnell zufällt, hat seinen Grund in der von ihm abgelegten restlosen Beichte und in seinem inakellosen Wandel als Möncli. Von wem solches zu rühmen ist, der wird nicht nur selbst erlöst, sondern er bringt auch anderen die Erlösung, soweit sie dazu bestimmt sind. Freilich sein Karman büßt jeder selbst. Die Tilgung aber erfolgt durch die Hemmung der Funktionen, nicht etwa durch die Zeit. śloka-Str. 20—25. In der Zeit wird Karman nicht nur getilgt, sondern auch gebunden. Wer die Funktionen hemmt, kostet früheres Karman zwar noch aus, bindet aber kein neues. In Zeit, Ort usw. soll man sich keiner Fahrlässigkeit schuldig machen, dann schwindet das Karman. An dieser Stelle cha' in deu Ilss. For Private And Personal Use Only

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