Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

View full book text
Previous | Next

Page 34
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahanisiha-Sutta. a. Die Arten des einzelnen tadelnswerten Mönches: 3 I. XIIIf. Die Wirkung des Umgangs mit solchen: 4. b. Beschreibung des schlechten Gacchas: 5 I. III. c. Beschreibung des schlechten Lehrers: 5 IV-VIII. D. Die Treue gegen die Vorschriften: 6 I. III-V. VIIIf. Die Erzählungen legen ein starkes Nebengewicht auf E. die Beichte ohne Vorbehalt: 6 VI und die Buße: 6 V. 6 IIf. VII behandeln beide. Anhang. Über die Buße: 7 I-III. Vf. Über die Mißachtung der Buße: 7 VII; 8. Der Aufbau des Mahanisiha ist somit wohlüberlegt. Ein gegliederter Mittelteil (C) schiebt sich in die Hauptdarstellung ein. Er ist in Prosa abgefaßt, die Hauptdarstellung -immer im ganzen betrachtet in Versen. Von der Beichte (A) ausgehend, kehrt sie, wenigstens hindeutend, zu ihr zurück (E). Die Themen B und D stehen in natürlicher Gedankenverbindung. Wären endlich die beiden letzten Kapitel nicht im Kolophon selbst als Anhang bezeichnet, so würde die Anlage von 1 bis 6 schon sie als solche erweisen. Sie schließen sich an den Haupttext logisch an: auf die Beichte folgt die Buße. In diesem Aufbau und seinem Anhang lassen sich mehrere Einlagen unterscheiden. Mit diesem Wort bezeichnen wir solche Stücke, die sich aus äußeren und inneren Gründen von dem übrigen deutlich abheben. Dies sind: 33 Eine Darstellung des geschlechtlichen Empfindens: 2 VI-IX. Eine Abhandlung über das Achtungsfasten, mit einem Zwischen stück über die Frömmigkeit von Mönch und Laien: 3 II--XII. Beschreibung des guten und schlechten Lehrers und Gacchas: 5 II. Sprüche und Abzeichen zum Schutz in Gefahr: 7 IV. For Private And Personal Use Only Das Versmaß des Hauptteils ist der Sloka. Die Arya erscheint in ihm als Zitat, wie in mehreren Fällen nachzuweisen ist (s. S. 57 f.). In größerer Zahl steht sie nur an seinem Schluß, in 6, 390-415, ein Wechsel im Metrum gegen das Ende eines Abschnitts, der in indischer Dichtung keine seltene Erscheinung ist. Der Mittelteil, wo er, ebenfalls in der Form von Zitaten, überhaupt Verse hat, zeigt Aryas, ebenso die Einlagen. Denn die Slokas in 3 bis 5 gehören dem Mittelteil nicht eigentlich an, sondern haben besondere Aufgaben. Es stellen nämlich dar: Phil.-hist. Abh. 1918. Nr. 5. 5

Loading...

Page Navigation
1 ... 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106