Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 30
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahānisiha-Sutta. 29 weckt in den Umstehenden den Erlösungsdrang, .und der Aufseher gibt diesem, seinem Staunen und seiner Ehrfurcht in einer Anrede an die Seinen Ausdruck (die Söhne heißen Jannayatta, Vinhuyatta, Jannadeva, Vissamitta, Sumaccădao). Die Frau verkündigt hierauf den Dharma, und alle ergreifen das Mönchtum bei dem thavira (so!) Gunamdhara. (IV.) Dies überaus leichte Gewinnen der Erweckung ist bei der Aufsehersfrau die Wirkung restloser Beichte im früheren Dasein (also als Nonne). Sie ist darauf Surinda's Hauptgemahlin, dann der Führer eines Gacchas (gacchdhivai) geworden, und zwar war dieser so hochgestiegene Mönch vordem ein mächtiger Fürst, bis er alle seine Machtfülle wie einen Grashalm liegen ließ. Trotz seiner großen kirchlichen Verdienste kam er nicht zur Erlösung, denn in einer Vorexistenz hat sich folgendes ereignet. - (V.) Die Tochter eines Königs, der den Bettelmönchen gewogen ist (sāmanna-narinda), wird gleich nach der Hochzeit Witwe. Ihr Vater überträgt ihr die Sorge für die Bettelmönche (samaņa māhana) in fünfhundert Dörfern. Sie selbst würde allerdings den Tod auf dem Scheiterhaufen vorziehen, da sie ihrer edlen Familie in nichts Unehre machen will. Doch der König, obwohl hoch erfreut über ihren Familienstolz, bestimmt sie, seinem Plan zu folgen, zumal die Selbstverbrennung in seinem Geschlecht nicht üblich sei. Nach seinem Tode geht die Würde, da kein Sohn da ist, auf sie über. Eines Tages gewahrt sie im Audienzsaal einen jungen Mann von großer Schönheit und betrachtet ihn verlangend. Er aber, da er schon zum Jainatum hinneigt, flieht die Leidenschaft und beschließt, Mönch zu werden. Deshalb begibt er sich in die Residenz Hirannukkurudi', um da auf einen Lehrer zu warten. Der Fürst des Landes sieht ihn und fragt ihn nach dem Namen auf dem Siegelring (mudda-rayaņa) an seiner Hand”. Der junge Mann aber will den Geber nicht nennen; es sei ein Mensch, dessen Blick unheilig sei nach allen 63 Arten (s. S. 67), auch dürfe man den Namen eines solchen nicht ungegessen (ajimiya) aussprechen, da man sonst an dem Tage kein Almosen erhalte. Verspreche aber der König, sich seinem Glauben anzuschließen, so werde er ihn ihm offenbaren. Darauf läßt der König eine reichliche Mahlzeit auftragen und gibt die verlangte Zusage. Der Jüngling nennt nun den Namen, aber er hat noch keinen Bissen gegessen, da nähert sich ein Hirannakurudit, Tiranugurudi P, Hirannukaradi p. - Daß er diesen geschenkt bekommen hätte, ist vorher nicht erzählt worden. For Private And Personal Use Only

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