Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

View full book text
Previous | Next

Page 19
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 18 W.SCHUBRING: bewohner viel Fleisch und Honig unter, füllen damit auch eine Anzahl Töpfe und fahren mit ihnen auf Flößen nach dem Festlande. Die Höhlenleute eilen alsbald herbei, um sie zu erschlagen. Sie fahren aber eilig beimwärts und lassen den Verfolgern dabei ein Maß nach dem anderen zurück, über das diese sich hermachen, während die Inselbewohner Vorsprung gewinnen. So locken sie jene nach Rayanadiva, wo der Trichter mit den Leckerbissen auf sie wartet. Als sich die Höhlenleute in diesen gestürzt haben und zusammengedrängt schmausen, umstellen sie ihn und setzen ihn in drehende Bewegung. Ein Jahr lang müssen die Höhlenmenschen die peinvolle Durchrüttelung ertragen, die sie, dank ihrem festen Körperbau, nicht tötet. Die Inselleute aber sehen mit Genugtuung den Erfolg und nehmen ihnen die Hilfsmittel ab, mit denen sie über das Meer gekommen waren. (S. hierzu S. 41.) IV. Hinter dem Kolophon die oben S. 6 mitgeteilten Bemerkungen. 5. Durālas'anga-suyanānasga Navaniya-sära. So wird das Kapitel, außer am Schluß, auch in einem Selbstzitat bezeichnet (s. S. 61). Einleitend die Sloka-Str. 1-8. Au die Schilderung des schlechten Mönches schließt sich die des schlechten Gacchas an. Nur einem guten Gaccha darf man angehören. --- (I.) Ein guter Gaccha ist ein solcher, den ein guter Ganin leitet. Zur Vorschrift (ūņā) steht der Gaccha als āņa-thiya oder ärāhaga in gutem Verhältnis, als āņā-rirähaga, der ausführlich behandelt wird, in schlechtem. Die Ordnung im Gaccha (merā) wird gültig sein bis zur Zeit Duppasaha's (s. gleich). Die Kennzeichen eines Gacchas, der die Ordnung verletzt. Maßgebend für den Zustand des Gacehas aber ist der Lehrer. -- (II.) Arya-Str. 9-114. Schilderung von Lehrer und Gaccha guter und schlechter Beschaffenheit (s. S. 46). Sloka-Str. 115--121. Rückleitung nach I: Beschreibung des Samsaras und Warnung davor, das Gebot (āņā) zu verletzen. Prosa. Wenn Mönche und Nonnen unter bestimmten Voraussetzungen in gewisser Zahl beisammen sein müssen (so Str. 79-81), wie wird diese Vorschrift von Duppasa ha (Str. 108 und vgl. I) und Vinhusiri erfüllt werden? Diese, Mönch und Sonne, und das Laienpaar Jinadatta und Phaggusiri werden nämlich, am Ende der Dussamā-Periode, die letzten vier Größen des Weltalters (juga-ppahāna) sein, ja aus ibnen wird der Sangha überhaupt bestehen (s. S. 42). Obgleich ihnen dann also die vorgeschriebene Anzahl der Genossen fehlt, wird ihre Vorzüglichkeit dies wettmachen. Vom Kanon wird dann nur noch der Dasaveyaliya-suyakkhandha For Private And Personal Use Only

Loading...

Page Navigation
1 ... 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106