Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 20
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir Das Mahānisiha-Sutta. 19 übrig sein, und ihm wird Duppasaha folgen. Die Entstehung des Dasaveyāliya (s. S. 43). (III.) Das Gebot (āņā) des Lehrers darf nicht mißachtet werden. Zur Erläuterung dient die Geschichte von den fünfhundert ungehorsamen Mönchen Vaira's' (dem außer ihnen funfzehnhundert Nonnen bester Gesinnung folgten). Sie machen ohne seine Billigung eine Wallfahrt zu Ehren Candappaha's (des 8. Tirthakaras). Dabei lassen sie sich viele Vergehen zuschulden kommen, so daß Vaira, der sich, trotzdem er nicht dabei war, verantwortlich fühlt, ihnen nachzieht. Vergebens weist er sie auf die Folgen solchen Tuns hin, bis er sich endlich der Verantwortlichkeit für entbunden erachtet (Str. 122, s. S. 61). Nur einer von den fünfhundert kehrt zu ihm zurück und bleibt bei ihm. Beide finden, da sie die Flucht Verschmähen, den Tod durch einen Löwen und werden zur Kevalinschaft wiederverkörpert; jene 499 aber müssen ohne Ende im Samsāra verbleiben. --- (IV.) Ein Lehrer kann von viererlei Art sein (s. S. 54). Von diesen vier Arten ist der bhiiv' āyariya einem Tirthakara gleich zu erachten und sein Gebot wie das eines solchen zu befolgen. Die Buße, deren ein Lehrer sich schuldig macht, ist um ein Vielfaches schwerer als die des gewohnlichen Mönches. Wie ein Mönch sein soll, dem man die Leitung eines Gacchas oder Ganas anvertrauen will. Das Ansehen des Lehrers (ānā) wird bestehen bis auf die Tage des Sirippabha, der unter dem schlimmen König Kakki leben wird. Während dieser den Orden verfolgt, wird Sirippabha durch seine Tugenden glänzen (s. S. 43). - (V.) Beschreibung der Personen, die für den Orden ungeeignet sind (s. S. 79). Ein Lehrer, der solche zuließe, würde sehr schwere Schuld auf sich laden. --- (VI.) Der Kanon ist durch den Lehrer in der richtigen Gestalt zu überliefern. Im Laufe der Zeit sind viele gewesen, welche die heilige Lehre übertreten und verletzt haben. Wer aus Fahrlässigkeit der Lehre Schaden zufügt, darf nicht Lehrer werden. Ein Lehrer gar, der falsche Anschauungen hat, ist nicht zur Erlösung bestimmt. -- (VII.) Wie es einem Lehrer ergeht, der das heilige Wort für seine Zwecke abweichend erklärt, wird an der Erzählung vom sūvajj'ayariya dargetan. Der letzte Tirthakara (hier titthamkara statt wie bisher titthagara) der Serie, die der gegenwärtigen vorherging (s. S. 8), war Dhammasiri. Zu seinen Lebzeiten trugen sich sieben merkwürdige Fünfhundert Mönche hatte auch der Patriarch Vajima (Parisixtap. 12, 239). For Private And Personal Use Only

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