Book Title: Das Mahanisiha Sutta
Author(s): Walther Schubring
Publisher: Verlag Der Konigl Berlin

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Page 15
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 14 W. SCHUBRING: Str. 119-131 (s. S. 60). Ganz kurz folgen am Schluß des Kapitels die übrigen: der osanna, päsattha, sacchanda und sabala', woran sich textgeschichtliche Mittcilungen knüpfen (s. S. 5). Das Ende bilden die ślokaStr. 132 --135, eine zusammenfassende Warnung und, als Übergang zum nächsten Kapitel, ein Hinweis auf das Schicksal Sumai's. Die Aufzählung derjenigen Personen, die vom kirchlichen Wissen abweichen, nämlich der supasattha-nāņa-kusila, führt dadurch, daß derjenige von ihnen, der sich dieses Wissen ohne das gebotene, aus Ehrfurcht entspringende Fasten aneignet (je kei unutahāneņam supasattham nānam ahiyanti), als ganz besonders schuldhaft bezeichnet wird, zu einer längeren Darlegung (II - XIII), die von diesem Achtungsfasten« (uvahana) ausgeht. (II.) Das wahre Wissen zu ergründen, kann nur unter Anruf der Gottheit unternommen werden, und diese Ehrbezeugung ist der fünffache Heilspruch (pañca-mangala). Sein Wortlaut ist: namo arihantānam, n. siddhānam, n. āyariyūnam, n. ucajjhāyānam, n. loe sorva-sahūnam. Hieran schließt sich die Strophe (15) cso panca-namokkāro savra-päva-paņāsano, mangalananı ca savresim padhamam harai mangalam. Ebenso wie diesen Wortlaut, nehmen wir aus dem Folgenden voraus, daß die fünf Teile des Spruches die ajjhuyana, die Strophe die cula heißen. Zusammen werden sie der pancamangalamahūsuyakkhandha genannt. - (II.) An einem astrologisch günstigen Tage nun erscheint der Andächtige, der sich durch Fasten vorbereitet hat, im Heiligtum, beugt das Knie vor den Standbildern (padima-bimba) der Heiligen und vertieft sich in die erste Verehrungsformel, an den nächsten Tagen je in die zweite bis fünfte. Mit dem Anhang beschäftigt er sich am sechsten bis achten Tage. Das tägliche Studium ist jedesmal von einem AyambilaFasten begleitet. Man übt auch die Aussprache außer der Reihe oder in umgekehrter Folge. -- (IV.) Der innere Gehalt (sutt'attha) des Pancamangala, hauptsächlich auf Grund einer » Ableitung der Wörter arihanta bis sūku, »in Kürze« behandelt (samās'attho). - (V.) Die » eingehendere« Darstellung (vitthar'attham) schließt sich an, bricht aber, während die Majestät der arihanta noch geschildert wird, ab und geht zum Zwecke größerer Ausdrucksschärfe in Arya-Str. über: aha că, Goyamū, kim ittha pabhūya-cagaranenam? sar'attham bhannae. Diese fünf Gattungen, nur der samsatta an Stelle des sabala, werden gewöhnlich gleichzeitig behandelt, sv Vavahära-S. 1, 28--33: Nisiha-S. mehrfach. For Private And Personal Use Only

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