Book Title: Katha Ratnakar
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Page 266
________________ Shri Mahavir Jain Aradhana Kendra www.kobatirth.org Acharya Shri Kailassagarsuri Gyanmandir 214. Erzahlung Vijaya und der Kaufmann Vijaya oder Die Keuschheit Im fande Katsch liegt Ratnapura, die Krone aller seiner Stadte. Sri, die Gottin der Schonheit, des Reichtums und des Gluces, weilte in ihr ohne Unterbrechung, so dass die Stadt dem Weltmeer glich, dem Fundort der Perlen. In dieser Stadt herrschte einst als Gemahl der Erde ein Konig Simha [,,Lowe''], einem fowen gleichend an Majestat und Macht, dessen Glut seine Feinde versengt hatte, so dass fie kraftlos geworden, wie Baume, deren Saft das Feuer verzehrt hat. Seine Hauptgemahlin hiess Srimati, ein Weib so schon wie Sri, dessen wundervolle Anmut nur auf Bildern ihresgleichen fand. Zu derselben Zeit bekleidete dafelbst das Amt des Stadtfaufmanno i ein Mann namens Arhaddafa, der zeitlebens dem Arbat 2 in Liebe ergeben war und einem Hause glich, das sich das Gluck in allen seinen Gestalten zur Wohnung erforen hatte. Seine Semahlin hiess Arhati, die Krone aller treuen Frauen, die ohne Falsch ihrem Gatten ergeben war wie Sri dem Visnu, ihrem gottlichen Gemahl. Beiber She war mit einem Sohne gesegnet, der an Schonheit den im Herzen entstandenen Gott3 ubertraf und Vijana hiess. So fonnte man die Familie mit der des Gotterfonigs vergleichen, denn donnerFeilbewehrten Gotte, 4 seiner Gemahlin Indrani und ihrem Sohne Sayadatta. Bei einem Lehrer erlernte Vijana nacheinander alle gesellschaftlichen Kunftes und wuchs dabei bestandig, lieblich anzuschauen, wie der Mond, und mit der Zeit reifte er zum 1. S. 9,. 2. S. 1,2. 3. Den Gott der Liebe (Kama). 4. Indra, 5. S. 57,1. 262 For Private and Personal Use Only

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