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Vorwort.
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XI
schreibt.
Mahabala Krshna schreibt thōrichter weise dayalú. Die erwägung indess dass diese undeutlichkeit auf verhältnissmässig sehr wenige fälle beschränkt ist und einen aufmerksamen leser nicht irre führen wird, hat mich bestimmt von jeder neuerung abzusehen. Es mag genügen hier nochmals hervorzuheben dass y in der ganzen grammatik mit ausnahme des abschnittes über die Magadhî lediglich euphonischen zwecken dient. Ich war genöthigt den text in lateinischer umschrift zu geben, was ich ausserordentlich bedauere. Doch hat diese art Sanskritwerke zu veröffentlichen den einen vortheil, dass sie besonders bei grammatischen werken - durch häufigere scheidung der wörter das leichtere verständniss befördert. befördert. Ich stimme sonst vollständig mit Böhtlingk (Mélanges Asiatiques tome VII, (1875) p. 539 f.) überein. Man wird in meinem texte sehr oft die samdhiregeln verletzt finden. Ich bin darin gewöhnlich der besten handschrift gefolgt und habe mich stets durch die deutlichkeit leiten lassen. Commentare zu grammatischen werken sollen und können keine muster. des stiles sein und ich bin überzeugt dass diese verletzungen der euphonischen regeln in vielen fällen auf Hemacandra selbst zurückgehen. -Was die erläuterungen anbetrifft, so war ich zu möglichster kürze gezwungen. Ich hätte gern eine vollständige übersetzung gegeben, hätte dann aber die belege für die regeln weglassen müssen. Da ich die parallelstellen aus Vararuci am rande mitgetheilt habe, kann man sich leicht aus Cowell's übersetzung rath holen, wo dies nöthig sein sollte. Ich glaube aber nicht dass ich irgend eine nur einigermaassen schwierige regel unübersetzt gelassen habe. Die bei Hemacandra selbst sich findenden beispiele habe ich der kürze wegen meist nicht angeführt, da darüber das wortverzeichniss aufschluss gibt. Ebenso sind auch die citate aus Hâla und Setubandha, soweit diese werke bis jetzt veröffentlicht sind, nicht vollständig und immer angegeben: auch darüber kann man die betreffenden wortverzeichnisse zu rathe ziehen. Mein bestreben war möglichst viel neues material herbeizuschaffen und ich habe daher mein hauptaugenmerk auf die dramen gerichtet. Leider kann eine vollständige ausbeutung derselben noch nicht vorgenommen werden, da die meisten dramen in der kläglichsten gestalt vorliegen. Es gehört eine fast übermenschliche geduld dazu um sich